Im Herbst 2020 trafen sich 12 Teilnehmer zur Ausbildung. Davon zwei aus Tirol, zwei aus Vorarlberg, einer aus Südtirol, einer aus der Steiermark, einer aus Salzburg, zwei aus Niederösterreich und drei Kollegen aus Deutschland zum Instruktor-Kurs in Gumpenstein, also länderübergreifend. Schnell haben wir uns angefreundet und sind schon eine eingeschweißte Truppe geworden.

Der letzte Intruktoren-Kurs liegt ja schon einige Jahre zurück und darum ist es auch sehr erfreulich, dass wieder ein Kurs zustande gekommen ist, ja sogar einige Interessierte, aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl, leider nicht mehr aufgenommen werden konnten.

 

Anfang Oktober starteten wir voll motiviert in Gumpenstein zu unserer ersten Unterrichtseinheit. Angefangen von theoretischen Einheiten zu den Themen Haltung und Gesundheit ging es dazwischen immer wieder mal in den praktischen Teil, wo wir in den ersten Tagen die Lahmheitsbeurteilung zu organisieren hatten. Totklauen zu beschneiden und der Gruppe präsentieren stand ebenso auf dem Programm wie kurze Vorträge vor der Gruppe zu halten. Interessant war, dass jeder am Beginn des Lehrgangs sehr große Nervosität zeigte, die sich aber mit jedem Tag und jedem Vortrag vor der Gruppe mehr und mehr legte! Ein Schwerpunkt bei den ersten zwei Einheiten war die Kommunikation. Grundlagen der Rhetorik, Präsentationstechniken und das Erstellen von Unterrichtskonzepten gepaart mit einigen kurzen Vorträgen

wieder vor der Gruppe, um die spätere Kurstätigkeit zu simulieren.

Ein ganz interessanter Teil der ersten und zweiten Einheit war das Erstellen von eigenen Präparaten. Hier hat uns Robert Pesenhofer, der geistige Vater des Kurses, schon Totklauen vorbereitet, die besonders schön für Präparate geeignet waren. Kurz tiefgefroren und zugeschnitten wurden sie in Formalin eingelegt, um haltbar gemacht zu werden. Nach drei Wochen konnten wir unsere Exemplare schon reinigen und mit nach Hause zum Trocknen nehmen. Eine wunderbare Idee und eine große Hilfe für unsere spätere Kurstätigkeit!

Für uns stehen im Jänner, sofern es Corona zulässt, noch drei interessante Tage in Gumpenstein am Programm. Anfang April sollten wir dann soweit sein, um unsere Prüfung anzutreten. In der Zwischenzeit steht jedoch noch Praxis mit Instruktoren bei Kursen am Programm.

Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team in Gumpenstein, die sich in so großartiger Weise um uns gekümmert haben, in Form von Ausbildung, Organisation, Verpflegung, etc. Erwähnenswert vor allem das Küchenteam, dass sogar am Samstag extra für uns gekocht hatte!

 

Erich Stockinger